ATS gab am 15. Januar 1978 sein Debüt als Konstrukteur in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Jochen Mass und Jean-Pierre Jarier starteten für das neue Team beim Großen Preis von Argentinien.
Der 15. Januar 1978 markierte den Beginn von ATS als Konstrukteur in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Beim Großen Preis von Argentinien in Buenos Aires brachte das neue deutsche Team zwei Fahrzeuge an den Start, gefahren von Jochen Mass und Jean-Pierre Jarier im ATS HS1.
Der Moment war wichtig, weil ATS nicht nur als weiterer Name im Feld auftauchte. Das Team ging mit dem Anspruch in die Formel 1, sich als eigener Konstrukteur zu etablieren, und das Auftaktrennen in Argentinien war der erste WM-Auftritt in dieser Rolle. In einer Zeit, in der neue Projekte noch ihren Platz im Starterfeld finden konnten, war ein Start mit zwei Autos bereits ein solides Signal.
Das Rennen selbst brachte ein ordentliches, wenn auch unspektakuläres Debüt. Jarier qualifizierte sich auf Platz 11 und wurde als Zwölfter gewertet, Mass startete von Rang 13 und kam als Elfter ins Ziel. Punkte gab es nicht, doch beide Wagen lieferten wertvolle Renndistanz und erste Vergleichsdaten gegen die etablierten Teams.
Damit hatte der Einstand Bedeutung über das nackte Ergebnis hinaus. ATS sollte später an mangelnder Konstanz und schwachen Resultaten leiden, doch der erste WM-Start als Konstrukteur bleibt ein klarer Marker in der Formel 1 der späten 1970er Jahre. In Argentinien trat ATS offiziell als eigener Autobauer in die Weltmeisterschaft ein.
