Audi brachte sein neues Formel-1-Auto für 2026 am 9. Januar in Barcelona erstmals auf die Strecke. Der Shakedown war der erste reale Bahnschritt vor der Debütsaison als Werksteam.
Audi brachte sein neues Formel-1-Auto für 2026 am 9. Januar erstmals auf die Strecke und absolvierte in Barcelona einen frühen Shakedown vor seiner Debütsaison als vollwertiges Werksteam.
Dieser Einsatz war wichtig, weil das Projekt damit den Schritt von Entwicklung, Prüfstand und Simulator auf realen Asphalt machte. Ein erster Shakedown dient nicht der reinen Rundenzeit, sondern der Kontrolle zentraler Systeme, der Überprüfung der Einbaulösungen und dem Nachweis, dass Chassis und Antrieb unter echten Bedingungen zusammen funktionieren. Für einen neuen Hersteller in der Formel 1 trägt ein solcher Tag zusätzliches Gewicht, weil er die erste praktische Gesamtprobe des Projekts auf der Strecke darstellt.
Audi war zugleich das erste Team, das ein Auto nach 2026-Reglement fahren ließ. Das verlieh dem Programm früh ein Signalcharakter zu Beginn der neuen Regelära. Barcelona bot dafür einen kontrollierten Rahmen, in dem erste Kilometer und Basisdaten gesammelt werden konnten, bevor die eigentliche Vorbereitungsphase an Fahrt aufnahm.
Der 9. Januar 2026 war deshalb mehr als ein technischer Testtermin. Audi zeigte nicht nur ein neues Konzept, sondern setzte sein erstes echtes 2026er Formel-1-Auto in Bewegung und eröffnete die letzte Phase vor dem Einstieg in die Weltmeisterschaft.
