Am 9. Januar 2007 wurde bekannt, dass Bahrain Mumtalakat 30 Prozent der McLaren Group übernehmen will. Die Vereinbarung bedeutete einen wichtigen Eigentümerwechsel im Umfeld des Formel-1-Geschäfts von McLaren.
McLaren gab am 9. Januar 2007 bekannt, dass die Bahrain Mumtalakat Holding Company den Erwerb von 30 Prozent an der McLaren Group vereinbart hatte. Damit kam es zu einer bedeutenden Veränderung auf Eigentümerseite rund um den Konzern, in dem auch das Formel-1-Team eingebettet war.
Die Bedeutung der Vereinbarung lag darin, dass McLaren weit mehr als ein Rennstall war. Die Formel-1-Aktivitäten waren Teil einer größeren Unternehmensstruktur mit technischer, wirtschaftlicher und strategischer Tragweite. Deshalb war der Einstieg eines neuen Großaktionärs keine gewöhnliche Wirtschaftsmeldung, sondern ein Schritt mit direkter Relevanz für die Zukunft der Organisation.
Nach der damals angekündigten Struktur sollte DaimlerChrysler 40 Prozent halten, während Ron Dennis und Mansour Ojjeh jeweils auf 15 Prozent zurückgingen. Mumtalakat wurde damit sofort zu einem Schlüsselfaktor für McLarens weitere Entwicklung, auch ohne die volle Kontrolle zu übernehmen. Für die Formel 1 zeigte der Schritt zudem, wie stark Spitzenteams inzwischen mit internationalem Kapital und staatsnahen Investoren verknüpft waren.
Der 9. Januar 2007 war damit ein wichtiges Unternehmensdatum in McLarens neuerer Geschichte. Das Auto auf der Strecke änderte sich dadurch nicht sofort, doch die Eigentümerstruktur hinter einer der prägendsten Organisationen der Formel 1 wurde neu geordnet.
