Jack Brabham entschied die Saison 1959, indem er seinen leeren Cooper über die Ziellinie schob.
Jack Brabham gewann am 12. Dezember 1959 seinen ersten WM-Titel in einem Finale, das die rohe Realität der frühen Formel 1 widerspiegelte. Der Australier reiste mit Gesamtführung zum Grand Prix der USA, doch der leichte Cooper erforderte eine präzise Kraftstoffplanung. Diese Schwachstelle bestimmte die letzten Runden.
Auf der Schlussrunde ging der Treibstoff aus. Ein Stopp hätte ihn die notwendigen Punkte gekostet. Daher stieg Brabham aus und schob den Wagen Richtung Ziellinie. Dadurch verlor er einen Podestplatz, sicherte aber den vierten Rang und damit den Titel.
Der Moment zeigte, wie stark das Mittelmotor-Layout die Technik der Zeit veränderte. Brabhams technisches Verständnis half Cooper, das neue Konzept besser zu nutzen als viele Rivalen. Gewichtsbalance und Reifenbelastung wurden zu entscheidenden Faktoren, und er verstand diese Zusammenhänge früh.
Mit diesem Titel etablierte er sich als Fahrer, der Erfolge durch Präzision erzielte. Zudem markierte der Triumph den Beginn einer australischen Präsenz, die Brabham später als Fahrer und Teamchef weiter ausbauen sollte.
