Am 3. Dezember 1997 kündigten Bernie Ecclestone und Sylvester Stallone Pläne für einen Formel-1-inspirierten Film an.
Am 3. Dezember 1997 stellten Bernie Ecclestone und Schauspieler Sylvester Stallone ein Projekt vor, das eine Spielfilmproduktion auf Grundlage der Formel 1 vorsah. Die Idee entstand in einer Phase, in der die Serie ihre internationale Präsenz verstärken wollte, und Hollywood wurde als möglicher Multiplikator betrachtet. Bestandteil der frühen Planung war auch ein vorgeschlagener USA-Grand-Prix in Las Vegas um das Jahr 2000, der sowohl als Werbeplattform als auch als filmisches Setting dienen sollte.
Das Vorhaben spiegelte Ecclestones Ziel wider, die Formel 1 stärker im US-Markt zu verankern, der traditionell als schwankend galt. Eine Filmproduktion, verbunden mit einem neuen Rennen, erschien als Möglichkeit, Motorsport und Mainstream-Kino zusammenzuführen. Stallone interessierte sich für die mentale und strategische Komplexität des Rennfahrens und plante eine Geschichte über Drucksituationen, taktische Entscheidungen und Zweikämpfe.
Doch die Gespräche mit den Teams gerieten ins Stocken. Strenge Vorgaben zu Drehgenehmigungen und Bedenken hinsichtlich einer möglichen Fehlrepräsentation der Serie machten die Umsetzung schwierig. Das Projekt entfernte sich daraufhin von der Formel 1 und wurde später zum CART-Film „Driven“, der 2001 erschien. Der Verlauf zeigte, wie vorsichtig die Formel 1 mit kommerziellen Filmadaptionen umging.
