Am 1. Dezember 2001 warnte Bernie Ecclestone die Hersteller vor einer möglichen Konkurrenzserie, da ein Bruch die wirtschaftliche Stabilität der Formel 1 gefährden würde.
Als Bernie Ecclestone am 1. Dezember 2001 mit führenden Herstellern zusammentraf, spiegelten die Gespräche den wachsenden Konflikt über kommerzielle Rechte wider. Mehrere Autobauer prüften eine alternative Serie als Druckmittel. Ecclestone argumentierte, dass eine Spaltung Unsicherheit schaffen und damit Sponsoren abschrecken würde, da die Stärke der Formel 1 auf einem einheitlichen Kalender und einer verlässlichen globalen Infrastruktur basierte.
Die Hersteller wollten zu dieser Zeit mehr Einfluss auf Kosten und technische Regeln. Ecclestone versuchte dagegen, das etablierte Geschäftsmodell zu schützen. Daraus folgte seine Warnung, dass TV-Verträge und Zuschauerzahlen unter einer Abspaltung leiden könnten. Dadurch würde die kommerzielle Grundlage der gesamten Meisterschaft ins Wanken geraten.
Gleichzeitig wussten die Hersteller, dass eine neue Serie Jahre benötigen würde, um ähnliche Reichweite aufzubauen. Ein alternatives Championat hätte keine sofortige Glaubwürdigkeit oder garantierte Promoterstruktur. Dies machte die Abspaltungsdrohung eher zu einem taktischen Schritt als zu einem realistischen Projekt.
Ecclestones Hinweis zielte daher auf die langfristige Stabilität des Sports. Er wollte verdeutlichen, dass geschlossene Strukturen die Voraussetzung für nachhaltige Einnahmen sind. Diese Argumentation trug dazu bei, die Verhandlungen auf pragmatischere Lösungen auszurichten.
