Ferrari wurde am 17. Januar 2005 von Papst Johannes Paul II im Vatikan empfangen. Michael Schumacher, Rubens Barrichello und Jean Todt gehörten zur Delegation.
Am 17. Januar 2005 wurde Ferrari von Papst Johannes Paul II im Vatikan empfangen. Das Treffen stellte das erfolgreichste Formel-1-Team jener Zeit in einen ungewohnten Rahmen. Michael Schumacher, Rubens Barrichello und Jean Todt gehörten zu den prägenden Figuren der Delegation, die nach der überragenden Saison 2004 nach Rom gereist war.
Ferrari überreichte dem Papst ein Modell des Ferrari F2004, jenes Autos, mit dem Schumacher den Fahrertitel und die Scuderia die Konstrukteurs-WM 2004 gewonnen hatte. Damit bekam der Besuch einen klaren sportlichen Bezug. Ferrari erschien nicht nur als italienisches Symbol, sondern als dominierende Kraft der Formel 1 nach einer der stärksten Spielzeiten der Teamgeschichte.
Bemerkenswert war das Ereignis vor allem wegen seiner Reichweite über den Sport hinaus. Ferrari nahm in Italien seit langem eine besondere Stellung ein, und die Audienz im Vatikan zeigte, dass diese Bedeutung weit über die Rennstrecke hinausging.
Für Schumacher, Barrichello und Todt spiegelte der Termin auch den Rang wider, den Ferrari in dieser Epoche aufgebaut hatte. Das Team setzte sportlich den Maßstab, und der Empfang im Vatikan machte deutlich, dass dieser Erfolg auch kulturelles Gewicht besaß.
Es bleibt eines der ungewöhnlicheren Bilder aus Ferraris großer Ära der 2000er Jahre: der F2004, nicht als Rennwagen, sondern als symbolisches Geschenk im Vatikan.
