Am 14. Dezember 1909 wurde die Backsteinoberfläche des Indianapolis Motor Speedway vollendet und legte damit die Grundlage für eine spätere Verbindung zur Formel 1.
Mit der Fertigstellung der Backsteinoberfläche am 14. Dezember 1909 schlug der Indianapolis Motor Speedway ein neues Kapitel auf. Die Strecke war erst wenige Monate zuvor eröffnet worden, doch der ursprüngliche Belag aus Teer und Schotter erwies sich als unzuverlässig. Deshalb entschied man sich für Millionen von Backsteinen. Die Wahl beruhte auf Haltbarkeit. Die damaligen Fahrzeuge beanspruchten den Untergrund stark, da sie schmale Reifen und starre Aufhängungen nutzten. Somit wurde eine konstante Oberfläche wichtiger als Komfort. Die Backsteinschicht erfüllte diesen Anspruch und machte die Bahn zu einem geeigneten Ort für langes Fahren bei hohem Tempo.
Diese Maßnahme sicherte auch das langfristige Überleben der Anlage. Sie ermöglichte planbare Veranstaltungen und zog Hersteller an, die reale Belastungstests suchten. Der Begriff „Brickyard“ wurde daher zu einem Symbol technischer Beständigkeit.
Die Verbindung zur Formel 1 entstand später. Das Indianapolis 500 zählte von 1950 bis 1960 zur Weltmeisterschaft, auch wenn nur wenige F1-Stammmannschaften antraten. Zwischen 2000 und 2007 kehrte der USA-Grand-Prix auf einer Mischung aus Oval und Innenbereich zurück. Dadurch wurde sichtbar, wie eine Entscheidung aus der Frühzeit des Motorsports moderne Rennhistorie beeinflussen konnte. Die Backsteine blieben ein Zeichen für ein stabiles Fundament.
