Briatore geht juristisch gegen FIA-Lebenssperre vor

24. November 2009

Am 24. November 2009 leitete Flavio Briatore in Paris Schritte ein, um die FIA-Sperre nach Crashgate anzufechten.

Am 24. November 2009 reichte der frühere Renault-Teamchef Flavio Briatore beim Tribunal de grande instance in Paris Klage ein, um die lebenslange Sperre der FIA aufheben zu lassen. Die Strafe war im Zuge der Untersuchungen zum Singapur-Grand-Prix 2008 verhängt worden, nachdem bekannt wurde, dass Nelson Piquet Jr. absichtlich zum Crash angewiesen worden war.

Briatore argumentierte, die FIA habe ihre Befugnisse überschritten und ein fehlerhaftes Verfahren angewendet. Sein juristisches Team machte geltend, dass die Sperre seinen Ruf erheblich beschädige und ihm jede zukünftige Tätigkeit im Management oder in der Fahrerbetreuung verwehre.

Der Schritt markierte einen neuen Abschnitt in der Aufarbeitung des Crashgate-Skandals, der bereits die Glaubwürdigkeit von Teamstrukturen und Entscheidungswegen belastet hatte. Mit dem Gang vor ein Zivilgericht wollte Briatore sowohl seine eigene Position stärken als auch das damalige Vorgehen der FIA infrage stellen.

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