Am 21. November 1943 wird Jacques Laffite in Paris geboren. Der Franzose avanciert später zum prägenden Ligier-Piloten und zu einer festen Größe der Formel-1-Szene um 1980.
Am 21. November 1943 erblickt Jacques Laffite im kriegsgezeichneten Paris das Licht der Welt. Niemand ahnt, dass aus dem Jungen aus der Hauptstadt einer der bekanntesten Fahrer im blau lackierten Ligier werden soll.
Laffite geht den typischen französischen Weg über die Nachwuchsklassen, überzeugt zunächst in nationalen Formelserien und steigt dann in die Formel 2 auf. 1975 gelingt ihm der große Schritt, als er mit Martini die Europameisterschaft der Formel 2 gewinnt. Dieser Titel ebnet ihm endgültig den Weg in die Formel 1, zunächst bei Frank Williams und kurz darauf beim französischen Werksteam Ligier, mit dem sein Name untrennbar verbunden ist.
In der Königsklasse erarbeitet sich Laffite den Ruf eines eleganten, sehr überlegten Fahrers. Er feiert sechs Grand-Prix-Siege – alle für Ligier – darunter Triumphfahrten in Schweden 1977 sowie den Doppelsieg in Argentinien und Brasilien 1979. Durch seine Konstanz mischt er regelmäßig im Titelkampf mit und beendet die Weltmeisterschaft von 1979 bis 1981 drei Mal in Folge auf Rang vier. Nach einem schweren Unfall beim Großen Preis von Großbritannien 1986 endet seine F1-Karriere, doch Laffite kehrt im Tourenwagensport zurück und wird später als TV-Experte in Frankreich bekannt. Ihren Ursprung hat diese Laufbahn in seiner Geburt in Paris an jenem Novembertag 1943.
