Am 27. März 1983 trug Long Beach sein letztes Formel-1-WM-Rennen aus. Anschließend wechselte der Veranstalter mit dem Stadtrennen von der F1 zur CART-Serie.
Am 27. März 1983 wurde in Long Beach das letzte Formel-1-Rennen zur Weltmeisterschaft ausgetragen. Damit endete ein wichtiges Kapitel für einen Kurs, der der Formel 1 an der amerikanischen Westküste über Jahre eine markante Bühne geboten hatte.
Auch sportlich blieb das Rennen im Gedächtnis. John Watson gewann im McLaren, obwohl er nur von Startplatz 22 losgefahren war. Bis heute gehört diese Aufholjagd zu den bemerkenswertesten Siegen der Formel-1-Geschichte. Teamkollege Niki Lauda kam nach Startplatz 23 auf Rang zwei ins Ziel und machte aus einem misslungenen Qualifying
Überblick über das Qualifying-Format und seine Bedeutung. ein überraschendes McLaren-Doppelergebnis auf engem Stadtkurs.
Die größere Bedeutung lag jedoch neben der Strecke. Long Beach war zu einem der bekanntesten Stadtrennen im F1-Kalender geworden, doch für den Veranstalter wurde das Modell wirtschaftlich immer schwerer tragbar. Steigende Startgelder, Sanktionen und Transportkosten erhöhten den Druck. Nach dem Rennen 1983 entschied sich Organisator Chris Pook deshalb für einen Wechsel zur CART-Serie ab 1984.
So endete Long Beachs Zeit als Formel-1-WM-Station nach acht Saisons. Zugleich begann eine neue, deutlich stabilere Phase im amerikanischen Formelsport, in der das Rennen zu einem festen Bezugspunkt des US-Open-Wheel-Kalenders wurde.
