Am 6. Dezember 2020 gewann Sergio Pérez den Sakhir-GP und sicherte damit seinen ersten Formel-1-Sieg sowie Racing Points einzige Triumph.
Sergio Pérez’ Sieg am 6. Dezember 2020 entstand in einem Rennen, das durch die ungewöhnlich kurze Streckenvariante und den dichten Verkehr geprägt war. Die äußere Layoutführung führte zu extrem kurzen Runden und machte Reifenmanagement zu einem zentralen Faktor. Pérez passte sein Tempo konsequent an, um genau in diesem Bereich konstant zu bleiben.
Nach einer Kollision zu Beginn fiel er ans Ende des Feldes zurück. Dieser Rückschlag erwies sich strategisch als hilfreich, da er in freier Fahrt die Reifen schonen konnte. Racing Point gewann damit Flexibilität bei den Boxenstopps, was auf einer Strecke mit hohem Verkehrsrisiko entscheidend war. Längere Stints minimierten die Gefahr, nach einem Stopp in das dichte Mittelfeld zurückzufallen.
Sergio Pérez Mendoza
- Races (starts):281
- Wins:6
- Podiums:39
- Pole positions:3
- Fastest laps:12
- Driver of the Day:14
- World titles:0
- Points (total):1638
Data source: F1DB (GitHub)
Das Rennen kippte, als Mercedes einen fehlerhaften Doppelstopp absolvierte und George Russell
Der britische Formel 1‐Fahrer George Russell fährt für Mercedes und steht für Geschwindigkeit, ... später einen Reifenschaden erlitt. Pérez hatte bis dahin ein stabiles Tempo auf den Mediums aufgebaut und konnte die Unruhe hinter ihm nutzen. Durch kontrollierte Reifenbelastung im Schlussteil hielt er seine Position ohne kritische Temperaturspitzen.
Der Erfolg hatte historische Tragweite: Pérez wurde der erste mexikanische Grand-Prix-Sieger seit 1970 und stellte mit 190 Starts bis zum ersten Sieg einen Guinness-Rekord auf. Für Racing Point zeigte das Ergebnis die Effizienz eines Autos, das auf strecken mit geringer Abnutzung besonders stark war.
Der Sakhir-Sieg blieb damit sowohl persönlicher Durchbruch als auch technisches Beispiel für ein Rennen, das mit Disziplin und Timing entschieden wurde.
