Am 27. November 2015 bestätigte Red Bull eine Motorenvereinbarung für 2016 nach langer Unsicherheit über das Ende der Renault-Partnerschaft.
Red Bull schuf am 27. November 2015 Klarheit, als das Team eine neu gebrandete Motorenlösung für die Saison 2016 verkündete. Die Monate zuvor waren geprägt von öffentlicher Spannung mit Renault. Probleme bei Zuverlässigkeit und Leistungsentwicklung hatten die Beziehung zunehmend belastet.
Die Bestätigung bedeutete, dass Red Bull im Formel-1-Feld blieb, nachdem zuvor sogar ein Rückzug diskutiert worden war. Gespräche mit anderen Herstellern hatten keine tragbare Option ergeben. Die nun vereinbarte Lösung sah den Einsatz der Renault-Technologie vor, allerdings unter neuem Namen, was dem Team Planungssicherheit gab.
Technisch stellte die Entscheidung das Team vor eine bekannte Aufgabe. Red Bull erwartete keinen schnellen Leistungssprung beim Motor und konzentrierte sich auf aerodynamische Verbesserungen sowie ein präzises Chassis-Set-up, um die Lücke so gut wie möglich zu schließen.
Für die Serie war die Ankündigung ebenfalls wichtig. Ein etabliertes Topteam blieb dem Sport erhalten, was für Veranstalter und Kalenderstabilität von großer Bedeutung war. Der Vorgang unterstrich, wie stark moderne F1-Teams von stabilen Motorenpartnerschaften abhängen.
