Tyrrell 008 debütiert mit Podium

15. Januar 1978

Der Tyrrell 008 gab am 15. Januar 1978 sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Patrick Depailler wurde in Argentinien Dritter und beendete damit Tyrrells Sechsrad-Ära auf starke Weise.

Der 15. Januar 1978 markierte das Renndebüt des Tyrrell 008 in der Formel 1. Beim Großen Preis von Argentinien in Buenos Aires fuhr Patrick Depailler den neuen Wagen auf Platz drei und bescherte Tyrrell damit sofort ein Podium im ersten WM-Einsatz des Modells.

Das Ergebnis war aus mehr als nur sportlichen Gründen wichtig. Der 008 ersetzte den berühmten Tyrrell P34, jenes Sechsradauto, das 1976 und 1977 für eines der auffälligsten technischen Experimente der Formel 1 gestanden hatte. Mit dem 008 kehrte Tyrrell zu einem konventionellen Konzept mit vier Rädern zurück und schloss dieses besondere Kapitel ab.

Dadurch bekam das Podium zusätzliches Gewicht. Der Wechsel wirkte nicht wie ein Rückschritt, sondern wie eine technische Neuordnung. Depailler qualifizierte sich als Zehnter und fuhr ein kontrolliertes Rennen auf Rang drei, während Teamkollege Didier Pironi bei seinem Tyrrell-Debüt als 14. ins Ziel kam. Entscheidend war jedoch, dass der 008 sofort ein Ergebnis lieferte, das den Abschied vom Sechsradkonzept rechtfertigte.

So wurde der Große Preis von Argentinien zugleich zu einem Ende und einem Anfang für Tyrrell. Es war das erste Rennen des 008 und der erste klare Hinweis darauf, dass das Team auch nach der Sechsrad-Ära konkurrenzfähig bleiben konnte.

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